Wie können digitale Identitäten und moderne Verwaltungsprozesse im Alltag konkret funktionieren? Genau das testen wir aktuell gemeinsam mit der Stadt Heidelberg im Rahmen des Innovationsprogramms „Test in Heidelberg“.
Ziel des Projekts ist es, den Heidelberg-Pass künftig digital über eine Wallet auf dem Smartphone bereitzustellen und gleichzeitig die dahinterliegenden Verwaltungsprozesse weiter zu modernisieren. Das Projekt wird bereits heute in der offiziellen EUDI-Wallet-Sandbox der SPRIND und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierungerprobt und orientiert sich damit frühzeitig an den zukünftigen europäischen Standards für digitale Identitäten.
9.400 reale Anwendungsfälle pro Jahr
Mit rund 9.400 ausgestellten Heidelberg-Pässen pro Jahr entsteht hier ein reales kommunales Anwendungsszenario für digitale Wallets in Deutschland und das unter echten Bedingungen im Verwaltungsalltag. Gerade solche praxisnahen Projekte zeigen, wie digitale Wallets im Verwaltungsalltag konkret eingesetzt werden können.
Mehr als ein digitaler Pass
Für uns steht dabei nicht nur die digitale Bereitstellung des Heidelberg-Passes im Fokus. Gemeinsam mit der Stadt Heidelberg arbeiten wir daran, Antrags- und Verlängerungsprozesse einfacher, schneller und medienbruchfrei zu gestalten. Bürgerinnen und Bürger sollen Informationen und Bescheide künftig sicher digital erhalten können. Gleichzeitig sollen Abläufe vereinfacht und manuelle Arbeitsabläufe reduziert werden.
KI als Unterstützung im Verwaltungsalltag
Im Projekt kommen außerdem KI-gestützte Funktionen zum Einsatz. Sie helfen im Projekt, Dokumente automatisiert auf ihre Gültigkeit vorzuprüfen und wiederkehrende Abläufe im Verwaltungsalltag zu vereinfachen. Dadurch können Bearbeitungszeiten verkürzt und Mitarbeitende im Verwaltungsalltag entlastet werden. So bleibt mehr Zeit für persönliche Beratung bei komplexeren Anliegen.
Unsere Expertise im Projekt
In das Projekt bringen wir unsere Erfahrung aus den Bereichen digitale Identitäten, Wallet-Technologien, KI-gestützte Prozessunterstützung und moderne Verwaltungsdigitalisierung ein. Gerade das Zusammenspiel aus Wallets, digitalen Identitäten und KI wird die Verwaltung in den kommenden Jahren spürbar verändern.
Digitalisierung mit echtem Mehrwert
Das Projekt zeigt aus unserer Sicht sehr konkret, wie Wallet-Technologien und KI nicht nur theoretisch diskutiert, sondern bereits heute sinnvoll in reale Verwaltungsprozesse integriert werden können, womit ein echter Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Verwaltung selbst entsteht. Die offizielle Pressemitteilung der Stadt Heidelberg finden Sie hier.