Die Funktionalität des Payroll Control Center (PCC) wird durch regelmäßig laufende Hintergrundprozesse realisiert. Diese führen die Prozessschritte durch und prüfen die Stammdaten und Abrechnungsergebnisse für das Monitoring und die Alerts. Über den Report pyc_admin_transaction können sie konfiguriert und eingeplant werden.
Vor der Konfiguration sollten bereits die Schritte für das CW und MC durchlaufen sein. Die Anleitung dazu in Teil 1: Aktivierung der Configuration Workbench und Teil 2: Aktivierung der Manage Configuration App dieser Blogserie.
Benutzer für die Hintergrundprozesse
Hier kann ein beliebiger Benutzer eingetragen werden, unter dessen Namen die Prozesse ausgeführt werden sollen. In Produktivszenarien würde man sicher einen speziellen Batch-User nutzen, aber ich habe zum Testen pragmatisch meinen eigenen Nutzer RWALLSCH genommen.
Daemon Prozess
Die Daemons prüfen die Stammdaten und Abrechnungsergebnisse, um Alerts auszulösen und Monitoringergebnisse zu aktualisieren. Eine Wiederholdauer von 5 Minuten ist auf unserem Testsystem angemessen. Mit einem Klick auf ‘Start’ wird der Prozess eingeplant.

Event Handler Prozess
Die Event Handler führen die Prozessschritte und deren Teilschritte durch. Ich habe hier eine Wiederholdauer von 10 Minuten eingetragen. Das heißt, ein Prozessschritt mit 5 Teilschritten dauert mindestens 50 Minuten, da nach jedem Teilschritt ein neues Event ausgelöst wird, um den nächsten Schritt auszulösen. Falls das beim Testen zu lange dauert, kann man die Zeit auch reduzieren. Ich wollte nur den System-Overhead minimal halten. Mit einem Klick auf ‘Start’ wird der Prozess eingeplant.
Unten gibt es auch eine Liste mit Prozessen, die bereits im Event Handler registriert sind.

Wrap-Up Prozess
Der Wrap-Up führt eine Liste von Reports aus, um temporäre und abgelaufene Prozessdaten zu bereinigen. Ein Klick auf ‘Register’ reicht hier, um den Prozess einzuplanen.

Letzte Schritte
In der Liste der Benutzer für Master Data Maintenance kann man seinen eigenen Benutzernamen hinterlegen. Die Benutzer, die hier eingetragen sind, haben das Recht, während der Bearbeitung von Alerts Änderungen an den Stammdaten zu machen, die dann auch direkt in der laufenden produktiven Payroll berücksichtigt werden. Dies ist notwendig für Payroll Administratoren, die die Alerts bearbeiten müssen.
Zu guter Letzt muss man noch eine Prozess-ID für die HR Process Workbench generieren. Hierzu muss man einfach auf ‘Generate’ klicken, der Rest passiert automatisch.
Dies ist der dritte und letzte Teil der Blogserie. Den ersten Teil, der die Aktivierung der Configuration Workbench behandelt, finden Sie hier.
Der zweite Teil thematisiert die Aktivierung der Manage Configuration App. Sie finden ihn hier.
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